Veranstaltungen im
PrevenhuberHaus

Hier finden Sie Informationen über alle aktuellen & kommenden Veranstaltungen.

 

Jahresprogramm
PrevenhuberHaus

23. September 2022 19 Uhr
Ausstellungseröffnung Theresa Pewal Ohne Rahmen Fotografie

Eine Ausstellung, die der Schnelllebigkeit unserer Zeit gegensteuert. Eine bewusste Auswahl an Fotografien, die einlädt zum Ein- und Ausatmen.

"Das Leben begegnet mir mit vielen Eindrücken: Sie sind knallend, subtil, farbig, matt, intensiv, sacht. Gleichzeitig kann ich alle wahrnehmen, sie berühren mich jedoch nicht. Erst, wenn ich mich für ein Detail entscheide, entfaltet sich die Welt dahinter und es wird still um mich. Auf der Suche nach Freiheit habe ich eine Antwort gefunden, die meine Fotografie und mein Leben inspiriert: Minimalismus."

Theresa Pewal (1992) ist freischaffende Fotografin aus Villach, Kärnten. Sie studiert Blockflöte in Wien und baut nebenbei auch ihre Selbstständigkeit auf, die in den darauffolgenden Jahren zum Hauptberuf wird. Ihr Spezialgebiet sind Künstlerportraits und Konzertreportagen, privat dient die Kamera als Instrument, die Welt durch ihre Augen sichtbar zu machen. Das am liebsten umgeben von Natur und Wasser.
Ausstellung 24. September – 6. November 2022

2. Oktober 2022 11 Uhr
Lesung Tanja Raich Schwerer als das Licht Blessing Verlag

Georg Reichlin spielt HANG DRUM Improvisationen. Eine packende Geschichte über die Menschheit und unseren Planeten, die uns schmerzlich vor Augen führt, was wir zu verlieren haben.

Eine Frau lebt auf einer tropischen Insel. Berichtartig gibt sie Auskunft über all die seltsamen Dinge, die passieren. Die Blätter der Bäume färben sich schwarz. Am Ufer liegen tote Fische. Sterne fallen vom Himmel. Und in ihr wächst die Angst vor denen, die im Norden der Insel leben. Sie baut ihr Haus zu einer Festung aus, ständig gefasst auf den Angriff ihrer Feinde. Realität und Traum, Gegenwart und Vergangenheit, Licht und Schatten - alles überlagert sich und bald ist nicht mehr klar: Sind es die anderen, oder ist sie sich selbst die größte Bedrohung? „Schwerer als das Licht“ ist reich an Bildern und Deutungsmöglichkeiten und erzählt von den zentralen Gegenpolen des Lebens: vom Anfang und Ende, von Licht und Schatten, von der Natur und dem Übernatürlichen, Krieg und Frieden, Macht und Ohnmacht, Täter und Opfer.

Tanja Raich, 1986 in Meran geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien als Programmleiterin eines Verlages und als Autorin. Raich ist u.a. beim Open Mike und Franz-Tumler-Preis als Jurorin tätig, erhielt 2014 den Exil-Literaturpreis und war 2015 Finalistin des 20. MDR-Literaturwettbewerbs. 2016 erhielt sie das Start-Stipendium des BKA. Ihr viel beachtetes Debüt JESOLO (Blessing 2019) befand sich auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis Debüt und für den Alpha Literaturpreis. Sie ist Herausgeberin der Anthologie „Das Paradies ist weiblich“ (Kein & Aber 2022). „Schwerer als das Licht“ ist ihr zweiter Roman, für einen Auszug daraus gewann sie 2017 den Ö1-Literaturwettbewerb „Aber sicher“.


20. Oktober 2022 19 Uhr
Buchpräsentation und Lesung
3 Autor*innen, 2 Zeiten, 1 Familie

Per Zufall erscheinen zeitgleich im Herbst 3 Bücher, deren Autor*innen ein und derselben Familie angehören: Großvater, Enkelin, Lebensgefährte

Großvater Alois Winklmayr beschreibt in seinen Lebenserinnerungen Die Zeit kennt kein Verweilen (Ennsthaler Verlag) das einfache Leben seiner Kindheit und Jugend im bäuerlichen Dorf Küpfern.

Seine Enkelin Valerie Jarolim geht in ihrem Buch Rebel Plants - wie Pflanzen unser Überleben sichern können (Löwenzahn Verlag) auf Spurensuche des umweltschädigenden Strukturwandels der letzten Jahrzehnte u.a.in der Lebensmittelindustrie.

Die Erkenntnisse aus Valerie Jarolims Buch hat ihr Lebensgefährte Daniel Hobelsberger in seinem Kochbuch Von Draußen. Saisonale und vegane Gemüseküche - kombiniert mit Wildkräutern (Ennsthaler Verlag) umgesetzt.

Der inhaltliche Bogen spannt sich vom kargen Leben in der Vergangenheit über die gegenwärtigen Auswirkungen der Turbo-Überflussgesellschaft bis hin zur Inspiration für eine nachhaltige Zukunft.

Es lesen Mutter und Tochter, Martha und Valerie Jarolim.

21. Oktober 2022 19 Uhr
Waltraud Klasnic im Gespräch mit Kurt Scholz
Ein Leben nach der Politik

Opferschutz. Leben und Lebensende in Würde. Über den Umgang miteinander.

Es sieht fast nach einem Naturgesetz aus: Wann immer in den letzten zwanzig Jahren ein Problemfeld auftauchte, in dem man sich nur mit Takt und Fingerspitzengefühl bewegen konnte, bat man Waltraud Klasnic um ihre Hilfe.

Die frühere steirische Landeshauptfrau – sie selber bestand auf „Frau Landeshauptmann“ – kümmerte sich im Rahmen des „Zukunftsfonds der Republik“ um zeitgeschichtliche Fragen, leitete die österreichische Hospizorganisation, kämpfte und kämpft gegen Kindesmissbrauch und fordert unermüdlich mehr Prävention und menschliche Zuwendung. Zahlreiche Gesetzesbeschlüsse in vielen Bereichen sind ausschließlich ihrer Initiative zu verdanken.

12. November 2022 19 Uhr
Ausstellungseröffnung, Lesung und Gespräch

Ausstellung 13. November – 4. Dezember 2022

Melitta Urbancic In weiter Ferne so nah
Im Mittelpunkt der Ausstellung In weiter Ferne so nah steht die Philosophin und Dichterin Melitta Urbancic, geborene Grünbaum (1902-1984). Sie ist heute vor allem innerhalb der Exilforschung bekannt. 1938 floh sie mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Island. Im Gespräch mit ihrer Tochter Sibyl Kneihs-Urbancic wird das Leben und Schaffen der österreichischen Exildichterin beleuchtet.
Ingrid Gaier zeigt die Film-Trilogie „Lebenszeichen“. Mit Sibyl Urbancic wählte sie drei Gedichte ihrer Mutter für Animations-Verfilmungen aus. Diese Texte schildern die Einzigartigkeit der isländischen Landschaft, die Sehnsucht der Dichterin nach der Herkunftskultur und die Freude über den brieflichen Kontakt mit Freunden. Die Filme bringen diese Texte visuell zum Leuchten. Die Musik komponierte die isländische Komponistin Ragnheiður Erla Björnsdóttir.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Helge Stiegler.

10. Dezember 2022 19 Uhr
Alois Lindenbauer NAHRUNG NATUR, Ausstellungseröffnung

Ausstellung 11. Dezember 2022 – 29. Jänner 2023
NAHRUNG NATUR und STEIN TEILUNGEN sind aktuelle Werkreihen des freischaffenden Künstlers Alois Lindenbauer, die zu sehen sein werden. Dabei spannt sich der Bogen von frühen Arbeiten bis in die Gegenwart, wo sich mehr und mehr eine eigene Naturnähe mit den Mitteln der Kunst ausprägt.

Änderungen vorbehalten

 

Das PrevenhuberHaus ist jeden Samstag und Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.